Darsteller: Shredi Jabarin, Hili Yalon, Shlomo Vishinsky, Rosina Kambus.
Deutschlandstart: 22.1.2009
Die Story: Der junge Palästinenser Tarek (Shredi Jabarin) sieht keinen anderen Ausweg, als mit einem Selbstmordattentat mitten auf dem Markt von Tel Aviv die Ehre seines Vaters zu retten. Doch die Selbstzündung misslingt. So gewinnt er zwei Tage Lebenszeit, in denen er die jüdische Kultur und die unterschiedlichsten Menschen kennenlernt. Er rettet die suizidgefährdete Frau des störrischen Elektrohändlers Katz (Shlomo Vishinsky) und verliebt sich in die wunderschöne wie wütende Jüdin Keren (Hili Yalon). Obwohl Tarek und Keren mit ihren eigenen Geschichten beschäftigt sind, bahnt sich die Liebe ihren Weg. In Tel Aviv beginnen zwei Tage voller Hoffnung und der Ahnung eines Neubeginns...
stadtmagazin-Bewertung: ALLES FÜR MEINEN VATER ist das Kinodebüt von Dror Zahavi. Zahavi erzählt seine berührende Geschichte mit atmosphärischen und frischen Bildern, die das alltägliche Leben Tel Avivs in den Mittelpunkt stellen. Die deutsch-israelische Koproduktion gewann den Publikumspreis des Internationalen Film Festivals Moskau und ist in sieben Kategorien für den israelischen Filmpreis nominiert. Derzeit verfilmt der Regisseur die Autobiografie von Marcel-Reich Ranicki. Gerade jetzt, wo der Konflikt zwischen Israel und der Hamas eskaliert, zeigt dieser Film ,mit einem leichten Blick auf die persönlichen Seiten des offensichtlich niemals enden wollenden Dramas zwischen Israelis und ihren Nachbarn, keine Lösungen sondern eine Art Silberstreif der Menschlichkeit in einem sich immer mehr verdunkelnden Horizont. Unbedingt sehenswert!