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Die Story: Verliebt turteln und tanzen die verschiedensten Tiere miteinander, um ihren Partner zu umwerben und zu erobern. Die tierischen Hauptdarsteller im Reigen der Verführung sind dabei nur allzu menschlich: Wir erleben den selbstsicheren Don Juan, die opportunistischen Diebe und Blender sowie die tollpatschigen Verlierer, die nicht wirklich erfolgreich werben, aber um so liebenswerter sind, wenn sie sich untereinander necken…
stadtmagazin-Bewertung: Der Film ist eine faszinierende Naturdokumentation über die Verführungskünste und den Liebesakt der Säugetiere, Vögel, Amphibien und Insekten. Hautnah wird das vielfältige Liebesleben beobachtet. Nicht nur Menschen sind auf der Suche nach einem Partner einfallsreich und kreativ. Unter der Regie von Laurent Charbonnier (Kameramann bei Nomaden der Lüfte) produziert Jean-Pierre Bailly (Produzent von Der letzte Trapper) einen Film, der vor Lebensfreunde nur so strahlt! Die Musik liefert Philip Glass. Er experimentiert mit den verschiedenen Liedern und Geräuschen aus der Tierwelt, spiegelt mit seinen Kompositionen die visuelle Schönheit der bunten Liebesgeschichten wieder und unterstreicht die komischen und ironischen Momente im Leben der in freier Natur lebenden Tiere. Leider besteht auch bei diesem Film - genauso wie bei Nomaden der Lüfte - ein echter Mangel an erklärenden Untertiteln. Vielleicht wollten die Filmemacher nicht ablenken, aber ab und an möchte man dann doch ganz gerne wissen wie das heißt, was da gerade so lustig balzt und tanzt. Im Mittelteil wirkt das ganze dann doch etwas langatmig. Ein beherzter Eingriff mit der Schere hätte hier gut getan, aber ansonsten ist es eine schöne und interessante Dokumentation.

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