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Die Story: Sommer 1170. Der junge Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte (Khulan Chuluun) nach nur kurzem Kontakt seine erste große Liebe. Obwohl es politisch eigentlich nicht opportun ist, setzt sich der Junge gegen seinen Vater durch und die beiden Stämme beschließen, das die beiden in 5 Jahren heiraten werden. Ihr bleibt er auch treu, als sein Vater ermordet, er selbst von den eigenen Stammesmitgliedern in die Sklaverei verkauft und Borte von einem verfeindeten Stamm entführt wird. Temudgin (Tadanobu Asano) flieht aus der Gefangenschaft, findet neue Verbündete und zieht für seine Liebe in den Krieg. Im Kampf erkennt er seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk in eine sichere Zukunft führen...
Die Stars: Der 1973 in Yokohama geborene Tadanobu Asano (Tokyo Zombie; Survive Style; Zatoichi - Der blinde Samurai) gilt in Japan als Mischung aus Johnny Depp und Toshirô Mifune.
Der Regisseur: Der Russe Sergej Bodrow (Der Kuss des Bären; Luckys große Abenteuer; Ich wollte Engel sehen) schuf sein erstes Epos - von drei geplanten - über Dschingis Khan und war prompt als russischer Kandidat im Rennen um den diesjährigen Oscar als bester, nicht-englischsprachiger Film.
stadtmagazin-Bewertung: Sergej Bodrow verfilmt die Geschichte vom Aufstieg des berühmt-berüchtigten Eroberers Dschingis Khan nicht nur als üppiges Ausstattungs- und Actionkino, sondern schafft auch psychologische Intimität. Eine abenteuerliche Biografie zwischen großem Melodram und Schlachtenepos, gedreht an landschaftlich unglaublich beeindruckenden Schauplätzen mit Tausenden von Statisten, was im digitalen Kino-Einerlei Seltenheitswert hat. Im Vergleich zu Videospiel-artigen Epen à la 300, ist Der Mongole ein psychologisch dichtes, auffallend schön gefilmtes und spannendes Beispiel, wie auch heute noch handgemachte Filme funktionieren können.
- jvg
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