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Die Story: Zu Beginn der 1980er Jahre in einer englischen Kleinstadt. Der elfjährige Will Proudfoot (Bill Milner) wächst in einer strenggläubigen Familie auf, der Kontakt zu Film und Musik ist ihm verboten, in der Schule gilt der fantasievolle Junge als Außenseiter. Auch der gleichaltrige Lee Carter (Will Poulter) ist alles andere als beliebt, allerdings aus vollkommen anderen Gründen. Der gutgläubige Will wird von Lee, als die beiden sich per Zufall kennen lernen, vorerst nur hoch genommen. Doch dann kommt Will an eine von Lee im Kino abgefilmte Fassung von Rambo: First Blood und entwickelt eine Filmidee, von der auch Lee begeistert ist. Mit der Videokamera von Lees Bruder und mit Will in der Hauptrolle drehen die zwei ungleichen Freunde Der Sohn von Rambow. Mit diesem Film wollen sie bei einem Jugendfilmwettbewerb der BBC teilnehmen…
Die Stars: Bill Milner (1993 geboren) und Will Poulter (1994), beide in ihrer ersten nennenswerten Rolle, spielen ihren Part absolut glaubwürdig und sympathisch. Weiter ist Jules Sitruk zu nennen, der als klischeebeladener, französischer Austauschschüler für zahlreiche Lacher sorgt.
Der Regisseur: Zu Der Sohn von Rambow inspirierte den früheren Musikvideo-Regisseur Garth Jennings (Per Anhalter durch die Galaxis) seine eigene Kindheit.
stadtmagazin-Bewertung: Ein schräges und sehr humorvolles Abenteuer ums Älterwerden, ein nie langweiliger, amüsanter Flickenteppich und gleichzeitig eine skurrile Hommage an die 80er Jahre, der einerseits nostalgische Erinnerung, teilweise hemmungslose Überspitzung ist. Die Beleuchtung der schwierigen Lebensumstände der beiden Jungs bringt zusätzlich noch den nötigen Tiefgang in die Geschichte. Garth Jennings glückte damit eine allgemeine Liebeserklärung an das Kino und im Besonderen an John Rambo (Sly Stallone hat sich sogar persönlich bemüht, das ”W” im Titel zu vermeiden, aber aus lizenzrechtlichen Gründen musste es dann doch angeklebt werden).
- jvg
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