Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
Großbritannien / USA 2007 :: 144 Min.
Regie: Andrew Adamson.
Darsteller: Ben Barnes, William Moseley, Peter Dinklage, Georgie Henley, Anna Popplewell, Tilda Swindon.
Deutschlandstart: 31.7.2008
Die Story: Ein Jahr nach dem unglaublichsten Abenteuer ihres Lebens finden sich die Pevensie-Kinder erneut in Narnia wieder und müssen feststellen, dass inzwischen 1300 Jahre - in Narnia-Zeit gerechnet - vergangen sind und sich seit ihrem letzten Besuch viel verändert hat. Die zauberhaften Wesen wie die Faune und sprechenden Tiere werden von König Miraz und seinen Telmarern, die Narnia vor Jahren überfallen haben, unterdrückt und sind fast ausgerottet. Diesmal müssen sie an der Seite des rechtmäßigen Thronfolgers Prinz Kaspian (Ben Barnes) Narnia von der Tyrannei befreien…
Die Stars: Der britische Bühnenschauspieler Ben Barnes (Stardust) und der kleinwüchsige Peter Dinklage (Sterben für Anfänger; The Station Agent).
Der Regisseur: Regisseur Andrew Adamson (Shrek 1 & 2; Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia) führt wieder Regie und konnte einen Großteil des Teams erneut verpflichten.
stadtmagazin-Bewertung: Mit Prinz Kaspian von Narnia wagt sich Andrew Adamson an die Verfilmung des zweiten Romans der Fantasy-Reihe von C.S. Lewis (der chronologisch der vierte von insgesamt sieben ist). Die Latte liegt nach dem Erfolg des ersten Teils hoch. Adamson stellt sich den Erwartungen, indem er die Leinwand noch größer aufzieht und sein Schlachtengemälde noch gewaltiger malt. Gleichzeitig nutzt er die Gelegenheit, neue Figuren einzuführen, alte genauer zu zeichnen und einen Einblick in die Mythologie Narnias zu geben. Dabei lässt er die offenkundige christliche Symbolik entschieden in den Hintergrund treten. Insgesamt fallen die Stimmung dunkler, die Sets spektakulärer und die Effekte atemberaubender aus. Im Erzähltempo wurde das Fantasy-Spektakel trotz fast identischer Lauflänge im Vergleich zum Erstling willkommen gestrafft. Der zweite Teil wirkt sehr viel erwachsener und weniger kindlich, was dem Film insgesamt sehr gut tut.