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Die Story: Die Kalahari-Wüste ist eine der trockensten Regionen Afrikas und gleichzeitig Schauplatz dieser Tierdokumentation. Hauptdarsteller in diesem Wüstenmärchen ist das neugeborene Erdmännchen Kolo, das mit seiner Familie die meiste Zeit des Tages in kühlen Höhlenbautunneln lebt. Der Film dokumentiert in unglaublich nahen Bildern das Leben der Erdmännchen. Kolo macht seine ersten Schritte in eine Welt voller Abenteuer und tödlicher Gefahren, und lernt vom großen Bruder die entscheidenden Lektionen zum Überleben. Denn um in der Kalahari groß zu werden, muss man wachsam sein, seine Feinde kennen und auch während der Dürre genügend Nahrung finden...
Die Stars: Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit in Theater, Fernsehen und Kino ("Die wilden Kerle"), arbeitet Rufus Beck als Interpret von Hörbüchern. Bekannt wurde er durch die Rolle als "Waltraut" im Film "Der bewegte Mann".
Der Regisseur: In den letzten 15 Jahren arbeitete James Honeyborne in der weltberühmten "Natural History Unit" der BBC. Er lernte das Handwerk des Tierfilmers von der Pieke auf. Honeyborne war, bevor er mit "Wächter der Wüste" sein Kinodebüt feierte, an diversen TV-Filmen beteiligt.
stadtmagazin-Bewertung: Regisseur Honeyborne entschied sich dafür, seine Dokumentation mit ein paar dramaturgischen Tricks zu versehen, um die Spannung des Films zu heben. Problematisch sind die Kommentare. Entgegen der sonst eher ernsthaft infomativen Linie der BBC, wollte Honeyborne eine unterhaltsame Doku schaffen, die genau wie die Erdmännchen putzig und pfiffig herüberkommt. Doch leider sind die Schwächen des Kommentar-Skripts so groß, dass man schon knapp am Fremdschämen vorbeischliddert. Für die Zielgruppe unter zehn Jahren sicher gut geeignet, dürfte das ältere Begleitpersonal dagegen die Stirn reichlich in Falten legen. Schade eigentlich, denn die Bilder der possierlichen, kleinen Kerle sind von so großartiger Qualität, dass man den Film am liebsten mit Ohrstöpseln empfehlen möchte.
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