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Die Story: Der Poststellenleiter und Südfranzose Philippe Abrams (Kad Merad) ist eigentlich ein zufriedener Mensch. Um seiner depressiven und wunderschönen Frau Julie (Zoé Félix) eine Freude zu machen, versucht er mit unlauteren Tricks eine Versetzung an die sonnige Côte d’Azur. Da dieser Plan allerdings scheitert, steht eine Strafversetzung ins Haus. Unglücklicherweise trifft es Abrams schlimmer als erwartet: Er wird in das Departement Nord-Pas-de-Calais zu den Sch'tis, wie die Nordlichter wegen ihres unverständlichen Dialekts genannt werden, versetzt.
Die Stars: Während Dany Boon in Frankreich durch etliche Kinorollen und Auftritte als Stand-Up-Komiker schon seit längerem ein Star ist, fiel er in Deutschland vor allem mit seiner Rolle als herzensguter Taxifahrer in Patrice Lecontes Mein bester Freund auf.
Der Regisseur: Der 1966 in Armentières in der Region Nord-Pas-de-Calais geborene Dany Boon hat mit seiner zweiten Regiearbeit Frankreichs erfolgreichsten Film aller Zeiten gedreht, in dem, mit über 20 Millionen Zuschauern, statistisch gesehen, jeder dritte Franzose gewesen ist.
stadtmagazin-Bewertung: Eine Komödie, die mal nicht in Paris oder im pittoresken Süden angesiedelt ist, sondern im - wie unsere gallischen Nachbarn ausgesprochen feste glauben - kalten und unwirtlichen Norden mit seinen einfältigen, rückständigen und überaus rustikalen Eingeborenen. Der Erfolg dieser großartigen Komödie beruht auf den Vorurteilen und den sprachlichen Differenzen, die die Franzosen genauso haben, wie bei uns die Bayern und die Friesen. Entsprechend musste man Grauenhaftes für die deutsche Synchronisation befürchten. Aber genau wie übrigens auch im französischen Original, wurde in der deutschen Fassung ein neuer Dialekt erfunden, der die sprachlichen Absonderlichkeiten des nordischen Französisch kongenial aufnimmt und aufs Korn nimmt. Versiert rast diese göttliche Komödie im D-Zug-Tempo ziemlich weit am Klamauk vorbei. Wirklich ganz großes Kino! Auf keinen Fall verpassen!
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