Wie schon beim Vorgänger auf dem N64 steuert der Spieler die Agentin Joanna Dark. Joanna muß mit Hilfe Ihres Vaters den Bösewicht Zhang Li und seine Tochter zur Strecke bringen, um zu verhindern, das diese mit Hilfe des Gral die Weltherschaft an sich reißen.
Beschreibung: Vor jeder Mission der insgesamt 13 gibt es ein kurzes Missionsbriefing. Die Infos werden als Text eingeblendet und gleichzeitig als Sprache ausgegeben.
Nach der Missionsbesprechung kann man sich seine Waffen und Ausrüstung für die Mission zusammenstellen.
Die Missionen sind recht vielfältig, von der Wüste, über Südamerika bis hinzu Schneebedeckten Bergen ist von allem etwas dabei. Zur Auswahl stehen Pistolen, Schrotgewehr, Granatwerfer, MPs und vieles mehr. Jede Waffe hat zudem einen Sekundärmodus, viele sogar einen Tertiärmodus. So kann man zum Beispiel Schalldämpfer aufschrauben, Lampen einschalten; sich selbst unsichtbar machen, ein Hologramm erzeugen und vieles mehr.
Im Spiel ist eine Hilfefunktion integriert, die, sobald man zulange planlos durch die Level rennt, mit eingeblendeten Pfeilen auf dem Boden den Weg zum Ziel weißt. Wer das nicht möchte kann diese auch optional abstellen.
Neu ist allerdings die Funktion, hinter allen möglichen Ecken in Deckung zu gehen. Das Spiel wechselt dabei auf eine 3rd-Person-Perspektive und man hat die Möglichkeit aus der Deckung heraus seine Gegner anzuvisieren und auszuschalten.
Neben der Vielzahl an Waffen ist Joanna, wie es sich für eine Agentin gehört, mit allerlei Technischem Gadgets ausgerüstet. Mit dem Schlosso-Ex kann sie beispielsweise Schlösser öffnen (und auch wieder verschließen). Mit dem Explo-Kit können einsturzwillige Wände zur Explosion gebracht werden. Alle diese Tools werden mit kleinen Mini-Spielchen bedient.
Über Xbox-Live werden aber nicht nur Statistiken geführt; Perfect Dark Zero hat auch einen gewaltigen Multiplayermodus.
Zunächst kann die gesamte Story auch im Ko-Op-Modus gespielt werden (auch über Systemlink). Die Level sind zwar identisch allerdings geht zu zweit jeder Spieler oft einen eigenen Weg und man muß sich gegenseitig unterstützen um weiterzukommen.
Grundsätzlich sind die Mehrspielermodi in zwei Bereiche unterteilt. Deathmatch und Dark-Ops. Neben dem klassischen Deathmatch gibt es noch Team-Deathmatch, Capture the Flag und Territorien. Der Dark-Ops Modus bietet Infektion, Sabotage, Auslöschung und Gemetzel. Alle Modi können mit bis zu 32 Spielern gespielt werden. Wer mag kann auch Bots dazuschalten. Karten gibt es momentan sechs; die allerdings je nach Anzahl der Spieler oder des Spielmodus in der Größe variieren. Neue Karten werden in naher Zukunft über den Xbox-Live-Marktplatz zum download angeboten.
Fazit: Perfect Dark Zero bietet natürlich hochauflösende Grafiken mit fantastischen Effekten, bspw. Feuer oder Explosionen. Auch auf einem Röhrenfernseher sieht das ganze noch sehr gut aus, allerdings ist der Unterschied doch recht deutlich; die HUD-Texte sind beispielsweise stellenweise unsauber und schlecht zu lesen.
Die Charaktere sind alle sehr aufwändig programmiert und sehen wirklich klasse aus. Leider gerät der Spielverlauf hin und wieder ins Stocken, da das Spiel ruckelt oder kurz stockt.
Der Sound hingegen ist jeder Kritik fern. Die Musikstücke sind allesamt super und auch alle Geräusche, ob nun die einzelnen Waffensounds, oder beispielsweise die Laufgeräusche auf dem Schnee sind schon sehr gut gelungen.