So forderte Peerlings in einer von vielen Menschen auch jenseits der Stadtgrenze unterstützten und an OB Kathstede gerichteten Petition, dass das Liegenschaftsamt sein Versprechen einhalten möge, der KulturRampe die zugesagten Parzellen 27/29 am Großmarkt schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.
Und siehe da: Das Versprechen wurde im März endlich eingelöst. Nach den zuletzt so gut wie abgeschlossenen Ausbauarbeiten erstrahlt die Kulturrampe in diesem Monat in neuer und ihrer Beliebtheit entsprechenden Größe. So können fortan nicht nur die Konzertbesucher in einer separaten etwa 40m² großen behaglichen Räumlichkeit mit eigener Theke und lang vermissten Sitzmöglichkeiten bei gedämpfter (Life-)Musik chillen. Zudem steht den Künstlern aus aller Welt nun ein rühmlicher Backstagebereich zur Verfügung, was die Attraktivität der Rampe für diese erhöht und damit das Booking erleichtern wird.
"Ohne den Ausbau wäre die Rampe nicht überlebensfähig und ein weiteres Stück Kultur würde versiegen", unterstreicht Peerlings die existenzielle Dringlichkeit des Rampen-Ausbaus. Er bedauert aber, dass ihm die Behörden die Öffnung des Cafes zur Gastromeile hin zwecks Errichtung eines Biergartens bislang untersagt haben. Hätte dies doch die Angebotspalette für den dortigen Besucherstrom auch sichtbar bereichert.
Als Grund dafür wurde Lärmbelästigung durch die Live-Konzerte für die anderen Gaststätten genannt. "Während der Konzerte halten wir allerdings wie üblich alle Eingangstüren geschlossen", hält Peerlings dagegen. Trotz der intensiven Handwerksarbeiten hat der Betreiber des kulturellen Kleinods auch für den Juli wieder ein buntes Bühnenprogramm zusammengestellt. (siehe Terminkalender).
- Perry Schäfer
Kulturrampe am Großmarkt
Tel.: 02151/8204577
www.kulturrampe.de