Während dieser Zeit schuf er mit dem Interreg – Projekt Flashback für die Stadt Mönchengladbach eine stadtgeschichtliche Dauerausstellung, die überregional Beachtung gefunden hat.
Wichtige Wechselausstellungen machte er zu den Themen Feuerwehr, Eisenbahngeschichte, Hugo Junkers, JHQ, Tonträger, Schützen und zuletzt Franz Meyers. In seiner Zeit konnten mit der Sommermusik, dem Ritterfest und dem Töpfermarkt neue, regional bedeutende Sonderveranstaltungen etabliert werden. Stratmann vertrat die Stadt Mönchengladbach im Kulturraum Niederrhein, war stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Rheinischer Museen und erhielt 2007 eine Berufung zum Mitglied der Steuerungsgruppe für die Kulturelle Biographie der niederländischen Nachbarprovinz Limburg.
An seiner neuen Wirkungsstätte, dem Historischen Museum der Stadt Bielefeld, übernimmt Stratmann ein erheblich größeres Haus mit rund 25 Mitarbeitern, darunter drei Wissenschaftler. Das Museum verfügt über eine große stadtgeschichtliche Dauerausstellung und Räumlichkeiten für große Wechselausstellungen. Auch in Bielefeld spielt die Textil- und Industriegeschichte ähnlich wie in Mönchengladbach eine bedeutende Rolle.
Bis zur Wiederbesetzung der Direktorenstelle im Museum Schloss Rheydt, die ausgeschrieben werden soll, übernimmt Susanne Titz, Leiterin des Fachbereichs Museen und Direktorin des Städtischen Museums Abteiberg, die kommissarische Leitung des Museums Schloss Rheydt. Mit einem Besetzungsverfahren wird im Frühjahr 2010 gerechnet.