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Christoph Wortsbergs Kriminalroman „Die Farbe der Angst“ ist ein Lehrstück für Effektivität. Kurz, knapp, auf den Punkt gebracht erzählt er die Geschichte von vier Freunden. Einer von ihnen stirbt eines gewaltsamen Todes. Statt mit der Polizei zu kooperieren, schweigen sich Tobias, Heiko und Marc über die Umstände, die zum Tod ihres Freundes Felix geführt haben, aus. „Die Farbe der Angst“ bewegt sich in der Tradition klassischer Kriminalgeschichten: Kühl, sachlich, in kurzen Kapiteln, auf die wichtigsten Emotionen fokussiert, peitscht Christoph Wortberg die Geschichte voran. Und erstaunt den Leser nicht nur mit einer überraschenden Auflösung – die größte Überraschung dürfte die Tatsache darstellen, dass „Die Farbe der Angst“ ein Jugendroman ist. Das sollte Leser jenseits des 16ten Lebensjahres aber nicht abschrecken. Qualität kennt kein Alter.
Christoph Wortberg
Christoph Wortberg: "Die Farbe der Angst". Thienemann Verlag, Stuttgart 2008. 140 Seiten. 9,90 Euro
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