28 Wochen nach dem Tod des letzten lebenden Toten befindet sich die Neubesiedlung Londons im vollen Gang. Die US-Armee hat eine Sicherheitszone eingerichtet, in der Überlebende eine neue Heimat finden. Unter ihnen ist Don (Robert Carlyle), dessen Kinder in einem Flüchtlingslager in Spanien überlebt haben. Die Kinder ahnen nicht, dass ihr Vater auf der Flucht vor den lebenden Toten ihre Mutter allein zurücklassen musste. Da geschieht etwas Unerwartetes: Dons Frau lebt. Sie wurde von den Zombies gebissen, aber offenbar ist sie gegen deren Virus immun. Leider kann sich Don nicht zurückhalten, schleicht sich ins Labor der US-Armee und küsst sein Weib – nur um von ihr gebissen zu werden. Immun zu sein heißt nicht, den Virus nicht weitergeben zu können. Autsch. Der spanische Regisseur Juan Carlos Fresnadillo setzt auf eine klare Kameraführung und Spannung. Und spannend ist die Fortsetzung von Danny Boyles Kultfilm, nur leider nicht schlüssig. Warum ist Dons Frau immun? Warum wird nur eine Sicherheitszone eingerichtet, die ein Überleben im Fall der Fälle unmöglich macht? Man könnte drüber wegschauen, wenn es nicht Fragen wären, die im Mittelpunkt stünden.