Im Jahre 1714 setzte die britische König Anne eine Belohnung von seinerzeit sagenhaften 20.000 Pfund für jenen aus, dem es gelänge, ein zuverlässiges Navigationssystem für die Seefahrt zu entwickeln. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg entdeckt der psychisch kranke Rupert Gould die vergessene Geschichte des einfachen Uhrmachers John Harrison, dem 1737 gelang, woran die berühmtesten Gelehrten kläglich scheiterten. Gould findet in der Geschichte Harrisons neuen Lebensmut und macht es sich zur Lebensaufgabe, Harrison aus dem Vergessen zu befreien – denn nachdem die Gelehrten eingestehen mussten, dass Harrisons Erfindung, der Chronometer, die Navigation auf See revolutionieren würde, setzten sie alles daran, seinen Namen aus den Geschichtsbüchern zu tilgen.
Etwas sperrig erzählt kommt der mit Jeremy Irons und Michael Gambon hochklassig besetzte BBC-Zweiteiler hin und wieder daher, das Spiel der beiden Schauspieler aber steht jenseits aller Kritik. Und in Ausstattung und Kameraarbeit ist er herausragend. ( ca. 198 min)