Auf der Suche nach der jungen Frau verfährt er sich hoffnungslos und landet inmitten eines dicht bewachsenen Waldes. Ein Knall ertönt, sein Motor heult auf. Quim steigt aus seinem Wagen und entdeckt im Kotflügel den Einschlag einer Gewehrkugel. Die nächste Kugel trifft Quim am Oberschenkel. Irgendwo in diesem Wald sitzt ein Jäger, dem die Jagd auf wilde Tiere offenbar nicht mehr ausreicht. Und im Gegenteil zu ihm kennt sich der Jäger im Wald bestens aus.
Das spannende, fast kammerspielartig inszenierte Actiondrama kommt zwar nur langsam in Schwung, dafür aber entwickelt es nach und nach eine Eigendynamik, der man sich nicht mehr entziehen kann. Bis eine schier unfassbare Auflösung dem Film eine ganz und gar neue Richtung verleiht. Eine Auflösung, die nachdenklich und abstoßend zugleich wirkt, aber auf eine perverse Art realistisch und absolut nachvollziehbar. Respekt! (z.Zt. nur im Verleih / Verkauf ab Mai)