Was für ein Film. Null Handlung, aber richtig gute Musik. Und ein Spiel mit Zweideutigkeiten. Um den Erfolg der Band Ende der 70er Jahre nicht zu gefährden, durfte das Mainstream-Publikum nicht wissen, dass die meisten Bandmitglieder schwul waren. Also wurde ihnen ein männliches Image verpasst - das aber durch Ironie in den Texten oft unterlaufen wurde.
Das schwule Publikum verstand das Spiel und amüsierte sich über die ahnungslosen Heteros, die die Village People als "Harte-Kerle-Band" feierten. Dieses Konzept ist auch im Film zu finden, der zur Musik Bilder kreiert, die an eindeutiger Zweideutigkeit keine Fragen offen lassen.
Ein Brüller: Die deutsche Synchro. Um der Band ein besonders männliches Image zu verleihen, wurden in Deutschland ausschließlich Sprecher engagiert, die aus Action- und harten Kriminalfilmen bekannt waren. Da der Film 1980 gekürzt im Kino lief, sind die seinerzeit herausgeschnittenen Szenen auf der DVD untertitelt. (ca. 10,- Euro)