Im Zentrum der Performance: Frontfrau Ninja mit ihrer schier unfassbaren Bühnenpräsenz und einigen Rap-Skills, wie man sie seit langem nicht mehr auf die Ohren bekommen hat. Auch der Rest der Combo, den Mastermind Ian Parton zur Live-Umsetzung seiner zumeist am Computer generierten Kleinodien um sich geschart hatte, versteht sein Handwerk, mithilfe Gitarre, Bass, Keyboard und zwei Schlagzeugen wurde dem Sound der nötige Druck verpasst, und wenn nötig, wurde auch mal kurzerhand das Instrument mit dem Bandkollegen getauscht, sodass sich die Keyboarderin auch schon mal am Mikrofon wieder fand oder der zweite Gitarrist ein Mundharmonika-Solo hinlegte. Alles in allem erstaunlich, wie reibungslos die Live-Umsetzung der auf Konserve überwiegend aus Samples bestehenden Partytracks gelang. Das finden im Übrigen auch die an diesem Abend anwesenden tanzwütigen Gäste, deren Begeisterung für The Go! Team man nach dem Konzert eindeutig an den verschwitzten T-Shirts ablesen konnte.