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"Nach meinen Recherchen stehen in Mönchengladbach ca. 300 Wohnungen auf dem Spiel", so SPD – Fraktions-chef Lothar Beine. "Bei den Mieterinnen und Mietern haben diese Ankündigungen, soweit sie überhaupt bekannt sind, natürlich erhebliche Unsicherheiten und Zukunftsängste ausgelöst. Die Landesregierung lässt die Menschen völlig im Unklaren über die Details des Verkaufs. Das ist unerträglich", so Lothar Beine weiter.
Der SPD – Fraktionsvorsitzende hat deshalb heute einen Brief an Oberbürgermeister Norbert Bude geschrieben, in dem er um die Beantwortung mehrerer Fragen bittet. "Wir wollen wissen, welche Wohnungen in Mönchengladbach genau betroffen sind und ob die Verwaltung Erkenntnisse über die beabsichtigten Verkäufe hat. Weiter wollen wir wissen, ob die Verwaltung prüfen kann, ob die Stadt oder kommunale Gesellschaften Wohnungen aus dem Bestand der LEG erwerben können", so Lothar Beine.
"Ein Verkauf der LEG – Wohnungen hat einschneidende Wirkungen auf den Wohnungsmarkt in Mönchengladbach. Entscheidende Fragen zur künftigen Wohnversorgung weiter Bevölkerungskreise, die sich nicht selbständig am Wohnungsmarkt mit Wohnraum versorgen können, sind völlig offen. Die "Privat vor Staat"–Ideologie der Regierungsfraktionen werden bei einem Verkauf leider viele Menschen in unserer Stadt bitter zu spüren bekommen", warnt der SPD–Fraktionsvorsitzende.
Im Herbst solle ein Veräußerungsgutachten eines Bankenkonsortiums vorgelegt werden. "Dann kann es aber ganz schnell gehen, denn namhafte internationale Investmentfonds haben bereits ihr Kaufinteresse bekundet. Deshalb will die SPD–Fraktion rechtzeitig prüfen lassen, ob die Stadt oder stadteigene Wohnungsbaugesellschaften ggfs. als Käufer der Wohnungen infrage kommen", so Lothar Beine abschließend.
- pm / spd-mg
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