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Die genau wie die Barasinghas ursprünglich in den Wäldern Indiens und Sri Lankas beheimateten Tiere haben ein rotbraunes Fell mit weißen Punkten. Obwohl der Antilopenbock viel größer ist als die eher kleine Hirschart hat der Axishirschbock das Kommando im Gehege. Ob das an seinem "Heimrecht" liegt oder an der sanftmütigen Art der Antilope ist den Tierpflegern noch nicht ganz klar. Jedenfalls haben auch die weiblichen Axis nicht den geringsten Respekt vor dem Antilopenbock und scheuen so-gar nicht einmal davor zurück, ihm das als Futter angebotene frische Grün sozusagen vor der Nase wegzuschnappen. Vielleicht bringt das Nilgau-Antilopenweibchen, das heute aus dem Zoo Nürnberg erwartet wird, eine Wende im Verhalten des Bockes mit. Schließlich muss er der Dame imponieren, wenn er ihr Herz gewinnen möchte.
Nebenan auf der unlängst neu gestalteten Barasingha-Anlage ist es indessen auch voller geworden. Neben den Kranichen, die sich den großzügigen Bereich von Anfang an mit den asiatischen Hirschen teilten, ist vor kurzem auch eine Gruppe indischer Streifengänse hier eingezogen und watschelt aufgeregt über die Wiesen.
Als vierte Tierart bereichern jetzt drei aus Dortmund gekommene Hirschziegen-Antilopen das durch Erdmodellierungen mit kleinen Hügeln und Mulden naturnäher gestaltete Gehege. Die Haltung verschiedener Tierarten einer Region auf einer Anlage, wie sie seit langem schon auf der Afrikawiese des Krefelder Zoos zu beobachten ist, belebt die Sinnesreizung der Tiere und führt zu interessanten Interaktionen. Die Besucher erleben dadurch viel aktivere Tiere, deren Zooalltag um einiges abwechslungsreicher geworden ist. Die gemeinsame Haltung von Horn- und Geweihträgern auf einer Anlage klappt problemlos und macht die Tiere agiler und aufmerksamer.
- pm / Stadt KR
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