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Die Bündnisgrünen bringen daher eine Tischvorlage ein, in der die Mitglieder der tagenden Ausschüsse sich für den Erhalt des Stadtbades Rheydt (Pahlkebad) in seinen derzeitigen Funktionen als Freizeit-, Schul- und Sportbad aussprechen sollen. Die vorhandene Infrastruktur soll nach einer Sanierung konzeptionell erhalten bleiben (Wassertiefe, Beckenbreite, Sprungturm, Saunabetrieb, Restauration, Außenbereichsnutzung).
Hierzu Bernd Meisterling-Riecks, Mitglied des Freizeit- Sport-und Bäderausschusses: "Eine Neugestaltung des Stadtbades Rheydt führt zu einer grundsätzlichen qualitativen- und strukturellen Verschlechterung des Angebotes für Vereine, Schulen und den öffentlichen Badebetrieb. Hier ist zu beachten, dass die Planungsansätze ohne angemessene Beteiligung der nutzenden Bevölkerungsgruppen vorgenommen worden sind, konkret: eine Bedarfsanalyse unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist nicht erfolgt".
Und weiter: "Die Planungen besitzen keine Ansätze für eine innovative Fortentwicklung der Bäderlandschaft in Mönchengladbach und stellen auf ein Minimalangebot ab, was an den Bedürfnissen der Nutzer vorbei geht. Dies führt dazu, dass die bisherigen Investitionen unberücksichtigt bleiben. Die Berücksichtigung alternativer Energien lässt die Sanierungsplanung vermissen".
Die Bündnisgrünen vermissen zudem eine Auskunft, in welchem Maße der städtische Haushalt belastet würde. Die haushaltsrechtliche Realisierbarkeit und Genehmigungsfähigkeit eines Neubauprojektes bei der angespannten städtischen Haushaltslage wurde nicht dargestellt und bleibt fraglich.
- pm / Grüne-MG
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