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SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Beine: "Die Vorschläge sind lediglich eine Sammlung von bekannten Überlegungen, die teilweise bereits geprüft und abgelehnt wurden. Dieses 200.000 EUR - Gutachten, dessen Erstellung FDP und CDU letztes Jahr ohne Vorankündigung und Vorberatung beschlossen haben, ist das Geld nicht wert. Diese 200.000 EUR hätten wir uns als Erstes sparen können.
Die Vorschläge bedeuten einen Kahlschlag im bürgerschaftlichen Engagement. So sollen Sportvereine zukünftig Nutzungsgebühren für Sportplätze und Sporthallen bezahlen. "Die Sportvereine holen doch gerade durch ihren ehrenamtlichen Einsatz die Kinder von der Straße. Diese Arbeit kann von der Stadt gar nicht hoch genug geschätzt und schon gar nicht bezahlt werden."
Für die SPD-Fraktion sind viele Schließungspläne geradezu absurd und zerstören endgültig soziale Strukturen. Sinnvoll wäre gewesen, sich eingehend die Strukturen der Verwaltung inklusive der städtischen Gesellschaften anzusehen.
Lothar Beine: "Unverantwortlich ist in diesem Zusammenhang das Verhalten der FDP, wohl noch die einzige Fraktion im Rat, die dem Gutachten etwas Positives abgewinnen kann. Wer sich jetzt im laufenden Anmeldeverfahren an den Grundschulen bereits für konkrete Schließungen ausspricht, macht jedes Vertrauen in die Politik zunichte. Diese Verunsicherung der Eltern und der Schulen ist katastrophal und zerstört wichtige bildungspolitische Strukturen. Wir erwarten hierzu umgehend eine Stellungnahme der CDU."
Geradezu absurd und ohne rechtliche Prüfung sind die Schließungspläne zum Theater. Nicht nachvollziehbar die Vorschläge, Volkshochschule, Musikschule und die Stadtteilbibliothek in Rheydt zu schließen.
Ulrich Elsen, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Diese Vorschläge zerstören alle guten Entwicklungen in Rheydt. Das City-Management, die Vereine und viele Bürgerinnen und Bürger bewegen endlich etwas in Rheydt und zum Dank sollen vom 'grünen Tisch' heraus diese positiven Schritte gestört werden. Was nützt ein Innenstadtkonzept, wenn keine Angebote für die Menschen mehr vorhanden sind. Rheydt braucht keine Schließung, sondern eine Stärkung der Angebote für die hier lebenden Menschen."
- pm / Stadt MG
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