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Hintergrund der Anfrage ist die Tatsache, dass es zwischen Giesenkirchen und den beiden anderen Stadtbezirken keinerlei gemeinsame Grenzen gibt. Der SPD Abgeordnete will von der Landesregierung wissen, ob dieses Vorhaben mit der Gemeindeordnung vereinbar ist.
Auch politisch kann der Giesenkirchener Körfges dem Vorhaben nichts abgewinnen: "Auch wenn man akzeptiert, dass es zu einer Neuordnung der Stadtbezirke kommen muss, ist dieser Vorschlag der CDU grober Unfug. Es gibt vielfältige Beziehungen von Giesenkirchen in den Rheydter Bereich und nach Odenkirchen. Das nunmehr Giesenkirchen mit Volksgarten und Neuwerk zusammengelegt werden soll, ist vollkommen willkürlich und lässt bewusst gewachsene Bindungen außer Acht. Schon in der alten Stadt Rheydt war Giesenkirchen nach Rheydt und Odenkirchen orientiert."
Als Hintergrund vermutet Körfges sachfremde Erwägungen: "Es drängt sich der Verdacht auf, dass es bei diesem Vorschlag nur um parteipolitische und persönliche Interessen geht. Die CDU hat offensichtlich Machterhalt und Positionen vor das Interesse der Bürgerinnen und Bürger gestellt."
- pm / SPD-MG
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