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Deshalb empfiehlt die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen jetzt dem Sozial- und Gesundheitsausschuss in einem Antrag, die Verwaltung zu beauftragen, umgehend für den Bereich der Innenstadt Rheydt eine Tageseinrichtung für den Kreis der Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten zu konzeptionieren. Dabei soll auf die Erfahrungen der Einrichtung Cafe Pflaster an der Aachener Str. zurückgegriffen werden. Das Gesundheitsamt wird gebeten, eine entsprechende Konzeption zu entwickeln und diese den nachfolgenden Organisationen und Institutionen vorzustellen: Diakonisches Werk, Drogenberatung, Sozialdienst Katholischer Menschen Rheydt, Kommunaler Ordnungsdienst, Polizei, Gesundheitsamt, Citymanagment Rheydt, Stadtentwicklung (Innenstadt Konzept Rheydt), Ev. Kirchengemeinde Rheydt, Bezirksvertretung Rheydt – Mitte.
"Die Einrichtung soll in der Umgebung des Marktplatzes Rheydt gelegen sein, um dort eine Entspannung zu erreichen," dazu Ratfrau Ulla Brombeis, "dazu bitten wir die Verwaltung, zu prüfen inwieweit stadteigene Räumlichkeiten z.B. an der Limiten Str. für die Schaffung einer solchen Einrichtung genutzt werden können." Neben den personellen, fachlichen und sachlichen Voraussetzungen soll die Verwaltung zeitnah die Kosten für das Projekt ermitteln und den Gremien darlegen. Die Konzeption und die Kosten sollen dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren, sowie der Bezirksvertretung Rheydt – Mitte so zeitnah zur Beratung vorgelegt werden, so dass die notwendigen Kosten im Rahmen des Haushaltes 2008 durch den Fachausschuss, den Hauptausschuss und den Rat bereitgestellt werden können.
"Durch ein Pendant des Cafe Plaster in Rheydt kann die Situation am Marktplatz Rheydt verbessert werden, da es dann dort weniger tagesobdachlose Personen an diesem neuralgischen Platz geben wird", erläutert Ulla Brombeis, und weiter: "Ein spezielles niederschwelliges Hilfsangebot für drogenabhängige Menschen in der Umgebung des Marktplatzes Rheydt sollte sich fachlich mit dem Tagestreff für wohnungslose Menschen in der Waisenhausstr. 22 sinnvoll ergänzen“. Neben der konsequenten Umsetzung ordnungsrechtlicher und polizeilicher Maßnahmen gegen rechtswidrige Verhaltensweisen der Personengruppen muss die Struktur und Qualität von Hilfsangeboten im Umfeld des Marktplatzes verbessert werden, um "ausstiegswillige" Personen besser erreichen zu können.
- pm / Grüne-MG
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