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SPD-Fraktionschef Lothar Beine: "Die NVV betreibt auf Grundlage eines beschlossenen Bäderkonzepts die Hallenbäder im städtischen Auftrag. Die verfrühte Veröffentlichung von Grobschätzungen durch FDP und CDU könnten der Sache eher schaden. Ankündigungen helfen nicht weiter. Es müssen vor allem solide Entscheidungsgrundlagen gefunden werden. Das jetzige Stadtbad Rheydt darf nicht kaputt gerechnet werden."
Der Bau eines Familien- und Freizeitbades Wickrath ist durch seine Lage am Stadtrand für die SPD-Fraktion nicht optimal. Die schlechte Erreichbarkeit für das in 2008 fertiggestellte Bad wird gerade für Familien problematisch. Zugleich ist das neue Vitusbad mit Schwerpunkt Sport und Schulen, wie sich bereits erwiesen hat, für Familien nicht die richtige Adresse. Für die SPD-Fraktion ist jetzt der richtige Zeitpunkt, für Rheydt konzeptionelle Überlegungen anzustellen. Immerhin schließt im kommenden Jahr das Freibad Giesenkirchen.
"Durch die Schließung des Freibades Giesenkirchen ist für die Rheydter Bevölkerung ein wichtiges Freizeitangebot weggebrochen. Voreilige Abrissüberlegungen und Neukonzeptionen helfen hier nicht weiter. Bevor diese Option gezogen wird, muss über die Ausrichtung eines neuen Rheydter Bades diskutiert werden. Welche Zielgruppe unter den Badegästen wollen wir in Mönchengladbach für ein neues Bad in Rheydt erreichen?", so Ratsherr Henning Haupts, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
- pm / SPD-MG
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