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... die sportliche Bilanz des Jahres 2009:
Es war ein besonderes Jahr. Zuerst mit dem Kampf um den Klassenerhalt, und ich sage ganz bewusst: Kampf. Dann mit der Hinrunde der neuen Saison, in der wir uns 21 Punkte erspielt haben. Wir sind jetzt Elfter und damit im Bereich unserer Zielstellung.
... die Phase zwischen dem 5. und 9. Spieltag mit fünf Niederlagen in Serie:
Wir sind in dieser Phase enger zusammen gerückt. Wir machen jede Woche mit der sportlichen Leitung eine Analyse der aktuellen Situation, und dabei hat uns Michael Frontzeck sehr konstruktiv und entschlossen erklärt, was die Probleme der Mannschaft sind und mit welchen Maßnahmen er sie lösen will. Das hatte Hand und Fuß, wir sind von seiner Arbeit überzeugt.
... eine weitere Verstärkung der Mannschaft:
Jetzt im Winter sieht die sportliche Leitung dafür keine Notwendigkeit. Aber wenn ein Stern vom Himmel fällt, sich also plötzlich eine gute Möglichkeit ergibt, jemanden zu holen, den wir haben wollen, dann sind wir in der Lage das zu tun. Die Transfers von Spielern wie Dante, Bailly, Arango oder Reus sind keine Zufallsgriffe, sondern das Ergebnis guter Kontakte und guten Scoutings. Wir haben klare Vorstellungen und wollen die Mannschaft im Sommer punktuell verstärken. Dabei spielt aber auch unser Nachwuchs eine Rolle: Es werden in den nächsten zwei Jahren sehr interessante Spieler aus unserer eigenen Jugend nachrücken, die bei Borussia auch ihre Chance bekommen sollen.
... die Erwartungen für die Rückrunde:
Wir müssen ordentlich weitermachen und uns so gut verkaufen wie in der Hinrunde, in der wir auch gegen die Top-Teams mitgespielt, in Hamburg und gegen Schalke sogar gewonnen haben. Wenn wir am Ende den Platz behaupten, den wir jetzt haben, sind wir zufrieden.
... die weiteren Ziele für 2010:
Wir müssen uns sportlich weiter stabilisieren, unsere Visionen vorantreiben und die wirtschaftliche Plattform weiter ausbauen. Den Weg haben wir schon eingeschlagen, indem wir den Borussia-Park um ein Grundstück von 50.000 Quadratmetern erweitert haben. Hier sollen weitere Einrichtungen für die Zukunft des Vereins entstehen, wir brauchen weitere Trainingsplätze, wollen ein Museum bauen, brauchen einen größeren Fanshop. Wir müssen mit einer guten wirtschaftlichen Plattform die Basis für sportlichen Erfolg legen.
... die Auswirkungen der Wirtschaftskrise:
Die Krise hat auch vor dem Fußball nicht halt gemacht. Wir konnten trotzdem zu Saisonbeginn eine Vollvermarktung des Stadions erreichen, allerdings im Vergleich zu den Vorjahren mit schwierigeren Verhandlungen und zeitlicher Verzögerung.
... die "50+1"-Regelung und die zentrale Vermarktung der Fernsehrechte durch die DFL:
Wir sind ein Verfechter beider Regelungen, denn Einigkeit macht stark. Borussia Mönchengladbach vermarktet sich komplett selber, bei uns ist niemand an den Einnahmen beteiligt. Unsere Einnahmen sind jeweils zu ungefähr einem Drittel auf die Bereiche Sponsoring, TV-Erlöse und Spielbetrieb verteilt. Das macht uns krisenunabhängig.
... den dritten Mann im Präsidium und die in diesem Jahr auslaufende Amtszeit des Präsidiums:
Ich bin sehr froh, dass wir seit Februar in Rainer Bonhof einen Mann für den Sport im Präsidium haben. Das war eine sehr gute Entscheidung, er ist genau der Richtige und er passt zu uns. Ich bin bis April 2010 gewählt und stehe gerne weiter zur Verfügung, denn mir macht diese Aufgabe für Borussia riesigen Spaß. Wir, damit meine ich Siegfried Söllner, Rainer Bonhof und mich, wollen gerne weitermachen.
- pm / borussia.de
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