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Borussia-Trainer Frontzeck betont: "Dahinter nicht zu vergessen Diego, der in Bremen überragend gespielt hat. Da kommt einiges an Qualität auf uns zu. Das kann man nur im Verbund lösen - im Eins gegen Eins wird das natürlich sehr schwer."
Gladbach im Gegensatz muss auf seine gesamte etatmäßige Innenverteidigung verzichten. Dante fällt verletzungsbedingt aus und Brouwers ist nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Schalke für vier Spiele gesperrt. Das heißt, dass die Wolfsburger Knipser es am Samstag mit einer behelfsmäßigen Innenverteidigung zu tun haben werden. Bamba Anderson und Filip Daems müssen die Top-Stürmer bändigen. Sebastian Schachten wird für den in die Innenverteidigung rückenden Daems als Linksverteidiger auf dem Platz stehen. Ob die beiden ihrer Aufgabe gerecht werden, ist allerdings fraglich. Eine gute Nachricht dagegen ist, dass der vor der Saison für drei Millionen Euro von Standard Lüttich verpflichtete Igor de Camargo gegen Wolfsburg erstmals im Aufgebot steht. Die Premiere in der Startelf wird es am Samstag allerdings noch nicht geben. Es wird allenfalls zu einem "Kurzeinsatz" kommen, sagt Frontzeck. Der Trainer will de Camargo unter keinen Umständen verheizen. In der anstehenden Länderspielpause soll de Camargo langsam an die Mannschaft herangeführt werden.
Frontzecks Einschätzung zum kommenden Gegner: "Die Wolfsburger sind mit drei Niederlagen schleppend in die Saison gestartet, haben aber zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Der Verein hat vor der Saison um die 37 Millionen Euro in die Mannschaft investiert, und für mich haben sie das Zeug, um erneut um die Meisterschaft mitzuspielen", so Frontzeck. "Vom System her spielen sie ähnlich wie Schalke, von daher brauchen wir uns, was das angeht, gegenüber des letzten Spiels nicht groß umzustellen. Es wird erneut taktisch einiges von uns verlangt. Um erfolgreich zu sein, müssen wir die positiven Dinge, die wir aus dem Schalke-Spiel herausgezogen haben, am Samstag gemeinsam mit unseren Zuschauern auf den Platz bringen."
Zur Historie: Dem VfL Wolfsburg gelang ausgerechnet gegen Borussia der höchste Heimsieg ihrer Geschichte. In der Saison 1998/99 fertigten die Wölfe die Fohlen 7:1 ab. Frontzeck stellt klar: "Wir sollten nicht zu viel darüber nachdenken und uns zu viel mit dem Gegner beschäftigen, denn zum einen wollen wir unser Spiel durchziehen, zum anderen kommen auch Wolfsburgs Offensivspieler nur mit zwei Beinen nach Gladbach."
Borussia Mönchengladbach fehlen am Samstag folgende Spieler: Dante (Infraktion am Fußwurzelknochen), Karim Matmour (Achillessehnenprobleme), Tony Jantschke (Mittelfußbruch) und Christian Dorda (nach Patellasehnenriss im Aufbautraining). Außerdem muss Gladbach gegen Wolfsburg auf den rot gesperrten Innenverteidiger Roel Brouwers verzichten.
Stand heute wurden 38.200 Tickets verkauft. Mit Ausnahme der Stehplätze in der Nordkurve gibt es noch für alle Bereiche Karten. Am Samstag werden 40.000 Zuschauer im Borussia-Park erwartet.
- Max Förster
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