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Auf der heutigen Pressekonferenz sagte Michael Frontzeck: "Wir brauchen mindestens einen ähnlich guten Tag in Leverkusen wie jenen, den wir bei den Bayern aus München hatten, obwohl wir dort verloren haben. Wir haben lange nicht mehr gegen Leverkusen gewonnen, sie haben noch kein einziges Saisonspiel verloren, und trotzdem fahren wir nicht ängstlich mit dem Kopf unter der Decke nach Leverkusen. Nachdem Hans Meyer Ende der letzten Saison das Fundament gelegt hat, haben wir bislang ein recht erfolgreiches Jahr erlebt. Und wir haben uns in den letzten Wochen und Monaten den derzeitigen Tabellenplatz erarbeitet - Fans, Mannschaft, und Verantwortliche."
Frontzeck muss noch abwarten, ob Karim Matmour mitwirken kann, der Zahnprobleme hat. "Wir müssen abwarten, ob und wie er trainieren kann, es ist sehr fraglich, ob ich ihn mit zum Spiel nehmen kann." Ansonsten fehlen noch die Langzeitverletzten. Gesperrt ist niemand.
Frontzeck betonte heute noch einmal, dass nicht der einzelne Spieler, "sondern nur das Kollektiv zählt", und genau das mache die derzeitige Stärke der Mannschaft aus. Bayer Leverkusen sei vor allem deswegen so stark, so Frontzeck, weil das Team bei all seiner individuellen Qualität und seinem technischen Können nun auch gelernt habe, sich einmal mit einem Unentschieden zufrieden zu geben.
Ein allgemeines Fazit über die Liga zog Sportdirektor Max Eberl: "Stuttgart wird dort unten rauskommen, da bin ich sicher, auch wenn es wohl nicht mehr für einen internationalen Platz reichen wird. Berlin steht angesichts des Punktrückstandes vor einer komplizierten Rückrunde, das wird schwierig. Die von mir erwartete Zweiteilung der Bundesliga hat wieder Bestand, Mainz steht überraschend da. Die finanzkräftigen Clubs stehen oben. Wir liegen derzeit in dem Bereich, wo wir hinwollten und der realistisch ist. Wenn wir als Tabellenelfter am Ende der Saison ins Ziel laufen, dürfen wir zufrieden sein."
- Peter Wagner
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