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Frontzeck sagte auf der heutigen Pressekonferenz: "Ich habe vor allem noch das Hinspiel im Kopf, das in einer für uns schwierigen Phase stattfand. Das Schlimmste, was und passieren kann, ist das wir ins offene Messer laufen. 13 ihrer 19 Punkte hat Freiburg auswärts geholt. Sie haben eine konterstarke Mannschaft mit schnellen Leuten in der Offensive, sie schalten schnell um von Defensive und Offensive. Der SC steht mit dem Rücken zur Wand, sie werden alles dafür tun, um etwas aus dem Borussia-Park mitnehmen zu können. Sie werden hart um die Punkte kämpfen. Es kann eine zähe Angelegenheit für uns werden, wir müssen Geduld walten lassen - wie gegen Nürnberg."
Im Hinspiel amm 27. September des vergangenen Jahres kassierte Borussia mit 0:3 in Freiburg die höchste Saisonniederlage und machte wohl eines der schwächsten Spiele der Saison. Der Trainer ist jedoch froh, dass seine Mannschaft es sich erarbeitet hat, unabhängig vom Gegner eine Aufteilung und Ordnung auf dem Spielfeld gefunden zu haben, die zu ihr passt. "Es ist gut, dass man sich nicht immer neu einstellen muss, wir wissen, wo unsere Stärken liegen und vertrauen darauf." So habe sich die Mannschaft eine kontrollierte Spielweise angeeignet, bei der aber nicht vernachlässigt wird, eigene Chancen herauszuspielen.
Dass Borussias bisherige Saisonleistung im Allgemeinen und die ihres Trainers im Besonderen in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder gelobt wurde, kommentierte Frontzeck launisch: "Ich weiß, wie schnelllebig dieses Geschäft ist. Es ist eine schöne Randnotiz, dass unsere Arbeit anerkannt wird und dass die Leute sehen, dass hier langsam etwas entwickelt wird, die Betonung liegt aber auf langsam. Aber ich weiß auch, dass diese Kommentare ganz schnell in eine andere Richtung gehen können."
Verzichten muss Frontzeck am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) weiterhin auf ein Quartett: Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Gal Alberman haben noch Trainingsrückstand, Christian Dorda (Riss der Patellasehne) fällt noch länger aus und auch Thorben Marx fehlt weiter wegen einer Reizung des Schambeins. "Wir wollen kein Risiko eingehen und bei ihm zu früh in die Belastung gehen. Bei Thorben kann es noch ein bisschen dauern", so Frontzeck.
Tickets:
Borussia hat bis heute Vormittag etwas mehr als 37.000 Tickets für das Spiel gegen den SC Freiburg verkauft. Mit Ausnahme der Stehplätze in der Nordkurve gibt es noch Karten für alle Kategorien. Der VfL rechnet mit über 40.000 Besuchern, obwohl in Freiburg nur 200 Tickets für den Gästebereich verkauft worden sind. Für den gesamten Bereich der Südtribüne kosten die Tickets weiterhin nur 15 Euro (Normalpreis 25 Euro).
- borussia.de / Peter Wagner
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