|
Bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hannover 96 lobte Michael Frontzeck Borussias Anhänger und warnte vor dem Gegner aus Niedersachsen.
Für das letzte Heimspiel des Jahres hat Borussias Trainer Michael Frontzeck genaue Vorstellungen: "Nachdem uns die Zuschauer im Jahr 2009 so hervorragend unterstützt haben und damit sowohl einen großen Anteil am Klassenerhalt als auch an der bisher erfreulich verlaufenden Hinrunde besitzen, sollen sie auch am Samstag zufrieden aus dem Stadion gehen – und dabei nach Möglichkeit einen VfL-Sieg gesehen haben." Frontzeck lobte die Geduld der Borussia-Fans, "so wird auf die Mannschaft kein zusätzlicher Druck aufgebaut".
"Es wäre lächerlich, Hannover zu unterschätzen"
Zu einem vorweihnachtlichen Geschenk in Form von drei Punkten kommt es aber nicht von alleine – da nützt auch die gute Leistung vergangene Woche bei Bayern München nichts. "Man kann gegen Hannover die Punkte nicht einfach so mitnehmen", so Frontzeck. "Es wäre lächerlich, diese Mannschaft zu unterschätzen. Es wird ein ganz anderes Spiel als das gegen die Bayern." Die Niedersachsen wurden unter anderem in deren beiden letzten Spielen gegen Bayern (0:3, "da hatte 96 die klareren Chancen") und Leverkusen (0:0, "das hätte Hannover gewinnen müssen") beobachtet, was Frontzeck zu dem Schluss kommen ließ: "Das wird das schwerste Spiel."
Und das, so betonte der Trainer, sei kein "Vorbauen für das Spiel. Man kann aus dem München-Spiel nicht ableiten, dass wir gegen Hannover haushoher Favorit sind. Wenn wir aber dieselbe Organisation und Leidenschaft an den Tag legen wie in den letzten Wochen, dann haben wir gute Chancen. Ich will ja nichts bremsen und freue mich, was meine Mannschaft im Moment anzubieten hat."
Wie schmal der Grat jedoch ist, wollte Borussias Trainer noch einmal verdeutlichen: "Vor sechs Wochen haben wir hier noch ganz anders gesprochen. Da haben wir auch Leistung gezeigt, jetzt sind aber Erfolgserlebnisse dazu gekommen und damit ist auch das Selbstvertrauen kontinuierlich gewachsen."
Gleiche Elf?
Vor allem das der momentanen Stammspieler. Denn es deutet einiges darauf hin, dass Frontzeck zum fünften Mal in Folge mit derselben Elf beginnt. "Groß" sei die Wahrscheinlichkeit jedenfalls, sagte der Trainer, ohne sich jedoch festlegen zu wollen. Filip Daems, Paul Stalteri, Gal Alberman, Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Christian Dorda fallen weiterhin aus, für die anderen Spieler bleiben zunächst wohl nur die Plätze auf Ersatzbank und Tribüne.
"Jeder Spieler im Kader ist wichtig, nicht zuletzt um die Trainingsintensität hoch zu halten", sagt Frontzeck. "Wir stecken mitten in einem Lernprozess, da ist das besonders wichtig."
So muss sich etwa auch Raul Bobadilla gedulden, der sich als Stammspieler verletzte, zwei Spiele ausfiel und sich in den beiden letzten Begegnungen mit der Rolle als Einwechselspieler begnügen musste. "Das gehört bei einem jungen Spieler mit dazu, das musste jeder einmal mitmachen", so Frontzeck. "In den Wochen, in denen er verletzt war, haben sich die anderen als Mannschaft erfolgreich präsentiert. Da auch im Training alle dran ziehen, sehe ich keinen Grund, zu wechseln."
Ähnliches gilt für Marcel Meeuwis, der seinen Stammplatz im defensiven Mittelfeld ebenfalls an Michael Bradley und Thorben Marx verloren hat. "Ich habe mich einfach für eine andere Kombination entschieden, und die haben es dann gut gemacht. Das bedeutet jetzt nicht im Umkehrschluss, dass Marcel irgendetwas verkehrt gemacht hat."
Tickets:
Für die Partie wurden bislang 42.500 Karten verkauft. Karten gibt es noch für alle Kategorien mit Ausnahme der Stehplätze in der Nordkurve im Internet. Am Spieltag sind die Fanshops ab 10 Uhr, die Tageskassen ab 13 Uhr geöffnet. Für die Südkurve gibt es vergünstigte Karten, Informationen gibt es hier.
Weitere Artikel aus diesem Bereich:
Artikel aus anderen Bereichen:
|
|
|