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Damit erhält die Stadt für die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes eine erste Anschubfinanzierung in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro. "Damit erhalten wir eine verbindliche Förderung, die uns eine Verwirklichung des Konzeptes ermöglicht", erläuterte er auf dem Messestand. Der von der Stadt gestellte Förderantrag beinhaltet als Bausteine sowohl die Sanierung des Pahlkebades, das Konzept Campuspark (Hugo Junkers-Park) und die Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes. Insgesamt hofft die Stadt auf Fördermittel in Höhe von rund 12,6 Millionen Euro für das Innenstadtkonzept Rheydt.
Dass die Stadt mit dem Innenstadtkonzept auf dem richtigen Weg ist, bestätigte auch NRW-Landesminister Harry Kurt Voigtsberger, der die Stärkung der Innenstädte als vordringlichste Aufgabe betrachtet. "Wir müssen die Städte in ihren Kernbereichen wieder erlebbar machen, sie mit solchen Projekten stärken und attraktiver gestalten", erläuterte er. Damit bezog er sich nicht nur auf das Innenstadtkonzept von Rheydt, sondern auch auf das geplante neue Einkaufszentrum an der Hindenburgstraße in Mönchengladbach, auf das Oberbürgermeister Norbert Bude in seiner Präsentation auf dem Messestand ebenso einging.
Einen Eindruck davon, wie das geplante Handels- und Dienstleistungszentrum (HDZ) einmal aussehen soll, konnten sich die Messebesucher wenige Meter weiter am Stand des Essener Projektentwicklers mfi, mit dem die Stadt derzeit in engen Verhandlungen steht, machen.
Gleich zwei anschauliche Modelle von den "Mönchengladbach Arcaden" präsentiert mfi auf seinem Expo-Stand und räumt damit sichtbar dem Projekt eine besondere Priorität ein. "Das Projekt ist eines der ganz wenigen in Deutschland, bei dem die Integration in einen Innenstadtbereich auf so hervorragende Weise gelingt. Der Standort mitten im Herzen der Stadt ist optimal", erklärte mfi-Vorstandsmitglied Dr. Christof Glatzel das Modell, das eine Verkaufsfläche von rund 22.000 Quadratmetern vorsieht.
Durch die topographisch markante Hanglange entlang der Hindenburgstraße soll es auf jeder Verkaufsebene einen Zugang von der Einkaufsmeile aus geben. Dadurch bieten sich für die Besucher der "Mönchengladbach Arcaden" im mehrstöckigen zum Teil glasüberdachten Gebäude interessante Laufwege auf den verschiedenen Ebenen.
Zu den markanten Elementen zählen der nach Innen versetzte Haupteingang zur Hindenburgstraße, der ausreichend Freifläche für Gastronomie ermöglicht, sowie eine gläserne Rotunde als Zentralachse für Rolltreppen. In welchem Bild sich die Fassade einmal zeigen wird, steht derzeit noch nicht fest. Dazu soll es noch einen eigenständigen Fassadenwettbewerb geben
"Die beiden Modelle machen deutlich, dass hier eine absolut ansprechende architektonische Lösung vorliegt, die sich zudem in das städtebauliche Umfeld einfügt und sie zweifelsohne bereichern wird", so Oberbürgermeister Norbert Bude. "Bei den Verkaufsverhandlungen mit mfi sind wir auf einem sehr guten Weg", so der Oberbürgermeister, der zuversichtlich ist, dass in der Dezembersitzung des Rates grünes Licht für die Grundstücksvergabe an den vom Rat ausgewählten bevorzugten Bieter gegeben werden kann. "Mit dem Bau des neuen Einkaufszentrums hätten wir endlich die Chance, das über Jahre brachliegende Areal in exponierter Stelle der Innenstadt zu revitalisieren", betonte er.
- pm / Stadt MG
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