Am Donnerstag, 19. November, ist Familientag. An diesem Tag gibt es nur um 16 Uhr eine Vorstellung, allerdings zu reduzierten Eintrittspreisen.
Das Circusunternehmen reist mit seinem Fuhrpark mit insgesamt 60 betriebseigenen Fahrzeugen und einem respektablen, artenreichen Bestand von nicht weniger als 90 Tieren an. Mehr als 80 Personen aus neun verschiedenen Nationen bilden das menschliche Ensemble, das für beste Unterhaltung und Spannung sorgt.
Zum großen Teil ist es die Familie Probst, die die Manege mit Leben füllt. Dabei vereint Direktor Reinhard Probst (52) internationale Spitzenartistik in der Manege und unter der Zeltkuppel mit der faszinierenden Präsentation herrlicher Dressurgruppen.
Den roten Faden durch das bunt gefächerte Programm bildet das Clown-Duo Lolli & Co. Mit viel Klamauk und noch mehr Können setzen die beiden Komiker ihre vielen lustigen, gleichzeitig auch poetischen Akzente und treiben so manchen Schabernack. Für Lolli, hinter der sich die 24-jährige Sonja Probst verbirgt, bedeutet die tägliche Einstellung auf ein völlig neues Publikum eine große Herausforderung, denn das Spiel mit dessen Emotionen ist von Tag zu Tag anders. Mit ihren Lachmuskel-Strapazen geben Lolli & Co der Manegenshow eine besondere Note.
Stephanie Probst mit ihren Vollblutarabern hat für die Dressurnummer Musik, Licht und Kostümierung zur eigenen Manegen-Choreographie selbst erdacht. Ihr Vater Reinhard stellt Tiere aus fünf Kontinenten vor: Ungarische Steppenrinder, afrikanische Wattussi-Rinder und ein Zebra, ein Yak aus Zentralasien, Kamele und Dromedare, südamerikanische Lamas und sogar ein australischer Emu bilden – zusammen mit zwei schweren Moritzburger Kaltblütern aus Sachsen – ein imponierendes exotisches Szenario in der Manege.
Juniorchef Andreas Probst (19) kümmert sich um das gesamte Beleuchtungsdesign. Dieter Dittmann arbeitet mit fünf bengalischen Königstigern. Ganz ohne Tiere kommt das tollpatschige Duo Wolf aus. Jim Bim bringt seine Komik mit dem Trampolin zum Ausdruck. Der Atem stockt dem Publikum bei Richards waghalsiger Balance am "Washingtoner-Trapez" oder wenn Maria Eleky ihre Künste in der Jonglage mit den Füßen präsentiert. David glänzt mit perfekter Handstand-Artistik. Den klangvollen Rahmen bildet das Live-Orchester Gregor Pierscinski.